Neue Wege für Prävention, Sicherheit und Reintegration
für eine gerechte Zukunft für Jugendliche
In Zusammenarbeit mit YEP (Youth Empowerment Participation) hat Richtungswechsel das Projekt Youth Justice Futures ins Leben gerufen, das mit September 2026 gestartet ist. Das Projekt basiert auf einem Beteiligungsprozess, dessen Ziel es ist, einen jugendzentrierten Prototyp zur Prävention von Jugend Delinquenz zu konzipieren. Statt Präventionsmaßnahmen für sie zu entwickeln, möchten wir gemeinsam mit den Betroffenen einen Lösungsansatz erarbeiten.
Mit Youth Justice Futures geben wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit dem Gesetz persönlich oder durch ihr Umfeld in Berührung gekommen sind, eine Stimme und stellen ihr Erfahrungswissen in den Mittelpunkt.
In einem Zeitraum von 15 Monaten werden wir gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (14-25 Jahre) sowie Fachkräften aus der Jugendarbeit, einen innovativen Lösungsansatz herausarbeiten. Wir möchten nachhaltige Zukunftsperspektiven für junge Menschen entwicklen, um Konfliktpotential, Straffälligkeit und Rückfälle bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu reduzieren.
Unser Projekt setzt auf die YEP-Methode, ein strukturiertes Beteiligungsverfahren, bei dem Fachkräfte, die bereits einen vertrauensvollen, direkten Zugang zu Jugendlichen haben, zu Multiplikator:innen geschult werden. Als Multiplikator:innen können sie Erfahrungen, Anliegen und Ideen von Jugendlichen erheben und darauf aufbauend Gespräche und/oder Fokusgruppen durchführen.
Dies geschieht in zwei Phasen:
Phase 1: November bis Dezember 2026
Fokus: Problemanalyse
Phase 2: Jänner bis Februar 2027
Fokus: Lösungsfindung
Auf Basis der daraus gewonnen Erkenntnisse finden in weiterer Folge zwei moderierte CO-Creation Veranstaltungen statt, bei der Jugendliche und Fachkräfte gemeinsam konkrete Lösungsideen erarbeiten können. Welche der Ideen dabei weiterverfolgt werden können die Jugendlichen im laufe des Prozesses selbst mitentscheiden. Darauf aufbauend wird ein Prototyp entwickelt der anschließend gemeinsam mit den Jugendlichen getestet wird.
Im letzten Projektschritt werden die gewonnen Ergebnisse systematisch ausgewertet und im Youth Justice Futures Report zusammengefasst. Dieser wird konkrete Handlungsempfehlungen enthalten, die Entscheidungsträger:innen als fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen dienen sollen.
In Zusammenarbeit mit:
YEP – Youth Empowerment Participation
Dieses Projekt wird aus Mitteln der fördergebenden Organisation Richtungswechsel – Verein zur Förderung der Resozialisierung von Straftäter:innen und der FFG gefördert (www.ffg.at)
